Hellste-Koepfe. Perspektive Radiologie.
Wir planen Wartungsarbeiten am 12. April 2010 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Perspektive Radiologie Auf dem Studentenkongress „Perspektiven und Karriere“ am 4. und 5. November in Berlin beleuchtet der Potsdamer Radiologe Prof. Dr. Johannes Hierholzer die Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen des Facharztes in der Radiologie.

Welcher Facharzt passt am besten zu mir? Welche Richtung soll ich einschlagen? Was erwartet mich während der Facharztweiterbildung, und was sind meine Alternativen? Diese Fragen treiben wohl jeden jungen Medicus einmal um. Der Kongress „Perspektiven und Karriere“ bietet Medizinstudierenden und jungen Ärzten die Möglichkeit, sich in Vorträgen und Workshops über die verschiedenen fachlichen Perspektiven zu informieren, und auf der angeschlossenen Jobbörse auch schon einmal die Fühler auszustrecken oder Kontakte zu knüpfen. An mehreren bundesweiten Standorten findet der Karrierekongress übers Jahr verteilt statt; Veranstalter ist das Deutsche Ärzteblatt. 

Der nächste Studentenkongress findet am 4. und 5. November 2011 in Berlin statt. Dort wird Prof. Dr. Johannes Hierholzer, Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie am Klinikum Ernst-von-Bergmann in Potsdam, über die Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen des Facharztes in der Radiologie berichten. Einige kurze Fragen hat er der hellste-koepfe.de-Redaktion schon einmal vorab beantwortet.


Prof. Dr. Johannes HierholzerHerr Professor Hierholzer, was hält die Radiologie für Medizinstudenten bereit? Warum sollte man sich für die Radiologie entscheiden?

Die Radiologie stellt das modernste und innovativste Fach innerhalb der klinischen Medizin dar. Die ständigen Innovationen auf den Gebieten der Gerätetechnik, der minimal-invasiven Behandlungen und der Informationstechnologie tragen dazu bei, dass die Radiologie neben den bewährten Verfahren ständig neue Impulse für die klinische Medizin liefert. Gerade für junge Mediziner ist die Radiologie damit an der Schnittstelle von Diagnostik und Therapie interessant und zukunftsträchtig. Daher auch das Motto: "Die hellsten Köpfe für die Radiologie"!

Mit der Entscheidung für die Radiologie sind immer noch viele Wege offen  - welche Möglichkeiten der Spezialisierung bieten sich innerhalb der Radiologie?

Es gibt verschiedene Wege, die man in der Radiologie gehen kann. Zuallererst wird man eine sehr breite Ausbildung in den diagnostischen Modalitäten (also z.B. Röntgen, Computertomographie, Ultraschall, Kernspintomographie) erhalten. Dann folgt die Ausbildung in den mikrotherapeutischen Verfahren. Im Anschluss kann man wählen zwischen einer breiten klinischen Tätigkeit oder einer durchaus hochspezialisierten Zusatzweiterbildung z.B. in der Kinderradiologie oder Neuroradiologie.

Sie selbst sind Interventionsradiologe - was macht gerade diesen Bereich für Sie spannend?

Die interventionelle Radiologie - d.h. die minimal-invasiven Techniken zur Diagnostik und Therapie - erlaubt es uns, an den wesentlichen Schnittstellen der Medizin aktiv mitzuarbeiten. Einerseits wird die Diagnostik durch immer neue Verfahren erleichtert, andererseits liefern die interventionellen Therapietechniken einen wesentlichen Beitrag für eine schonende und effektive Versorgung vieler Erkrankungen!

Für welche Weiterbildungsstätte sollte man sich als junger Radiologe entscheiden?

Eine Weiterbildungsstätte in einem größeren Krankenhaus mit der vollen Weiterbildungsermächtigung gewährleistet eine kontinuierliche und in der Regel sehr systematische Weiterbildung. Das bedeutet aber nicht, dass die Facharztausbildung in kleineren Kliniken nicht auch sehr wertvoll sein kann, da hier häufig Spezialdisziplinen besonders gepflegt werden.

 

Kongressinformationen und Anmeldung

www.perspektiven-und-karriere.de

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