Hellste-Koepfe. Rückblick und Galerie: 93. Deutscher Röntgenkongress.
Wir planen Wartungsarbeiten am 12. April 2010 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Rückblick und Galerie: 93. Deutscher Röntgenkongress

Gegensätze verbunden!

„Gegensätze verbinden“ lautete das Motto des diesjährigen 93. Deutschen Röntgenkongress – es wurde eingelöst! In den interdisziplinär angelegten Sitzungen „DRG trifft….“ trafen sich die teilweise sehr unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen, um Gemeinsamkeiten zu entdecken und Gegensätze zu verbinden. Insgesamt fünf Schwerpunktthemen fanden ihren Platz, sie reichten von der Nuklearmedizin bis zur Kinderradiologie.

Die Zahl der Besucher spricht dafür, dass der Deutsche Röntgenkongress in Hamburg angekommen ist: Nach dem Debut im letzten Jahr fanden 2012 insgesamt 7.500 Besucher ihren Weg in das Congress Center Hamburg (CCH) und erlebten vier spannende Kongresstage. Im hanseatisch stilechten „Schuppen 52“ direkt am Hafen eröffnete Kongresspräsident Prof. Dr. Hermann Helmberger aus München den Kongress mit einem Gruß aus seiner bayerischen Heimat. So wurde auch der geografische Gegensatz zwischen Nord und Süd erfolgreich verbunden.

Mit der diesjährigen Röntgenvorlesung, unbestritten ein Highlight jedes Röntgenkongresses, gelang eine weitere großartige Verbindung: Richard L. Baron, ein Pionier der Leberbildgebung, reiste extra über den großen Teich nach Hamburg um über „The Evolution of Liver Imaging: The Search for the Holy Grail“ zu sprechen. Für seinen Vortrag, der die radiologische Diagnostik der Leber von ihren Anfängen bis zur Gegenwart aufzeigte sowie die wissenschaftlichen und kommunikativen Herausforderungen an die Radiologie im Allgemeinen skizzierte, gab es minutenlangen Applaus.

Neben Radiologen und MTRA fanden auch die potentiellen Radiologen von morgen ihren Weg an die Alster: Insgesamt 500 Medizinstudenten schnupperten in die Radiologie hinein im eigens für sie stattfindenden Programm „Radiologie für Studenten“. 180 davon waren zudem Stipendiaten des Programms „die hellsten Köpfe für die Radiologie“.

 

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