Hellste-Koepfe. Studenten-Programm I: Studieren und Arbeiten im Ausland.
Wir planen Wartungsarbeiten am 12. April 2010 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Studenten-Programm I: Studieren und Arbeiten im Ausland Donnerstags-Session beim Röntgenkongress überrascht mit einer interessanten Mischung aus praktischen Tipps und der Begegnung mit einem ganz Großen der Radiologie

Ein  Jahr im  Ausland gehört mittlerweile fast zum Studium dazu, und auch nach der Uni machen sich auswärtige Erfahrungen gut. In der Donnerstags-Session der Hellsten Köpfe auf dem RöKo erzählen junge Kollegen der Berliner Charité, wohin die Reise gehen kann – zum Beispiel nach San Francisco oder  nach China.

Highlight der Session ist der Vortrag von Prof. Dr. med. Klaus Sartor, der in diesem Jahr Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft wird und explizit im Hellste-Köpfe-Programm sprechen möchte.  Sartors Auslandserfahrungen sind auch ein spannender Bericht durch die jüngste Geschichte der bildgebenden Medizin: Der Begründer der Neuroradiologie erlebte in den USA der 70er Jahre quasi die Geburt der Computertomografie. Hier lernte  er auch die neuartigen, intrakraniellen Kathetertechniken kennen, die er seinerseits in Deutschland bekannt machte.    

Im zweiten Teil der Session berichten PD Dr. Gerd Diederichs und Dr. Vera Fröling von  ihren Erfahrungen im Ausland: Dr. Diederichs hat einen Studienaufenthalt in San Francisco absolviert, wo er sich in Muskoloskelettalradiologie weitergebildet hat; Vera Fröling hat ihr Praktisches in China absolviert. Der dritte Vortrag präsentiert Ausland einmal andersherum: der gebürtige Römer Federic Collettini, seit 2010 Assistenzarzt an der Charité, berichtet über Leben und Arbeiten in der Wahlheimat Berlin.

Außerdem gibt Christian Fischer Sille, Bundeskoordinator für den Famulantenaustausch bei der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) praktische Tipps fürs Studieren im Ausland. Die bvmd vermittelt seit vielen Jahren mit Erfolg Famulaturen in der ganzen Welt. Und Prof. Dr. med. Ulf Teichgräber, Universitätsklinikum Jena, referiert, auf welche Auslandserfahrungen Chefärzte achten.

Zwei Preisverleihungen schließen diesen vielseitigen Nachmittag: der Young Investigator Award, vergeben von der AG Methodik und Forschung der Deutschen Röntgengesellschaft, geht auch in diesem Jahr wieder an den besten Vortrag aus der Experimentellen Radiologie. Der Promotionspreis der DRG ist ein weiterer Nachwuchspreis, der an diesem Nachmittag verliehen wird.

Das vollständige Kongress-Sonderprogramm für Studenten finden Sie hier oder als PDF.

 

 

X KommentareNeuer Kommentar